Unser
Gastbetrieb
ist von allen
Restaurantführern
ausgezeichnet worden:


1 Stern von der
GUIDE MICHELIN
2001, 2002, 2003


1 Stern bei Veronelli Guide

 

 

Restaurants

Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität 

Kirchsteiger, Kirchsteiger, VÖLLAN

Seit Christian Pircher vor acht Jahren von seiner Lehre in den bedeutendsten Gourmettempeln Europas in den elterlichen Gastbetrieb zurückgekehrt ist, sorgt er für Diskussionsstoff. Die elitären Esser stört es, den Speisesaal mit Tagesausflüglern teilen zu müssen. Doch der bescheidene Chef hält an seiner Zweigleisigkeit fest - und das ist gut so. Wer Christian Pircher und seine umsichtige Frau Lenka kennt, weiß, dass das gesamte Kirchsteigerprojekt eine Herzensangelegenheit ist - und diese spiegelt sich in jedem Detail der bodenständigen wie innovativen Küche wieder. Ob es der halbe Hummer mit Kräuterkruste und gefüllten Zucchini oder das Ossobucco vom Seeteufel auf Blattspinat ist - alles überzeugt durch küchentechnische Perfektion und viel Eigengeschmack. Jeder Mittelmeerbesucher sollte den Umweg über Völlan machen, denn so eine Bouillabaisse mit Tomaten-Knoblauch-Crostini wie hier, wird er nur schwer bekommen. Die Köstlichkeiten scheinen kein Ende zu nehmen: ausgelöste Lagostinos mit Brokkoliröschen im Nudelblatt oder gratinierte Jakobsmuscheln auf Lauch. Der süße Abschluss: warmes Schokotörtchen auf Zitrusfrüchten und Orangenfilet. Das ganze wird von einem umfangreichen Weinsortiment begleitet.

 

Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität

 

Kirchsteiger

Propst-Wieser-Weg 5, 39011 VÖLLAN

 

Christian Pircher ist ein zurückhaltender junger Mann, das Posieren und Schwadronieren ist nicht seine Sache. Kulinarisch muss er den schwierigen Spagat nehmen, zum einen seine Hausgäste und den Durchschnittsesser mit dem schnellen Hunger zufriedenstellen zu müssen, zum anderen den erwartungsvollen Gourmet. Wirtschaftlich ist es wohl heute anders nicht zu rechtfertigen. Das Restaurant des kleinen Landhotels ist nicht gerade nach den Maßstäben modernen Designs eingerichtet, wirkt vielmehr auf altmodische Art solide. Um so positiver dann der kompromisslose Schwenk auf die mediterrane Küche, sei es in der Produktauswahl als auch in der leichten Zubereitungsart. Das Dreierlei vom Fisch mit einer Rotbarbe samt grünem Spargel, einer Riesengarnele mit Avocado und Orangenfilets sowie einem Thunfischtatar mit Wasabi und Ingwerstangen machten gleich erfolgreich die Probe aufs Exempel. Und zeigten noch eine weitere Wesensart des Küchenchefs: Im Zeichen der Zeit werden Aromen aus der ganzen Welt verarbeitet, immer unter der Prämisse, leichte, geschmackvolle Gerichte zu kreieren. Klassische Tagliolini mit Kirschtomaten, Pesto und Seeteufel entführten in italienische Gefilde. Die Variation vom heimischen Kitz bewies, dass nicht nur Edelfleischteile zu Großem bestimmt sind: Nebst Kotelett wurden ein Osso buco und eine Kitzleber, fein abgestimmt und mit Kartoffeln serviert. Bereits eingangs grüßte die Küche mit Lammbries und Lammleber mit Shiitake-Pilzen; für uns Meisterleistungen der geschmacklichen Verständigung. Dreierlei auch beim Dessert: Topfenterrine im Baumkuchenmantel, Schokoladensoufflé und ein Mohnknödel, letzterer etwas zu fest geraten. Die Weinkarte ist mit hoher Kompetenz zusammengestellt, Ehefrau Lenka ist dafür verantwortlich und führt auch selbstbewusst und kompetent den Service im Feinschmeckerrestaurant.

 

 

80 Punkte

Mitglied bei:

Chaine de Rotisseur
Accademia Italiana
della Cucina
 

Jeunes Restaurateurs d'Europe

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